Darmspiegelung (Coloskopie)

110_f_9729107_lhabjtivtuljd9gu3kdbbcx1gop5uv86.jpg

Dabei handelt es sich um eine Untersuchungsmethode, bei der der Dickdarm mittels eines beweglichen Gummischlauches begutachtet wird. Möglich ist dies durch ein einem Ende angebrachten Lichtquelle und einer Kamera. Allfällige Auffälligkeiten an der Schleimhaut, wie z.B. Entzündungen oder Polypen, sind dadurch zu erkennen. In der gleichen Sitzung können Proben entnommen sowie Polypen abgetragen werden. Eine Feingewebeuntersuchung folgt im Anschluss.

Reinigung des Darms
Vor der Untersuchung ist eine Vorbereitung notwendig, damit der Darm gut beurteilt werden kann. Außerdem erfolgt ein Aufklärungsgespräch über Vor- und Nachteile. Wurde eine Probe entnommen, erfolgt eine Befundbesprechung nach Erhalt der Histologie (feingewebliche Aufarbeitung).

Schmerzfreiheit (=sanfte Coloskopie)
Darunter versteht man eine weitgehend schmerzfreie Darmspiegelung durch Verabreichung unterschiedlicher Medikamente, die eine Beruhigung (=Sedierung) bewirken. Diese Medikamente haben eine schlaffördernde Wirkung. Es erfolgt eine Distanzierung von Ängsten. Die Ansprechbarkeit ist gewährleistet. Erinnerungslücken können auftreten.

Analgosedierung
Es werden beruhigende (=sedierende) Arzneimittel in Kombination mit Schmerzmittel verabreicht. Wenn sedierende Medikamente verabreicht wurden, wird der Patient bei der Untersuchung permanent über ein Pulsoxymeter überwacht, welches die Sauerstoffsättigung im Blut sowie die Pulsfrequenz kontinuierlich misst.